Österreichs Fisch des Jahres 2022 ist die Barbe / Der Clubfisch des Jahres 2022 ist die Regenbogenforelle
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Steinerne Mühl

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Willi
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Steinerne Mühl

Beitrag von Willi » 2. August 2022, 20:52

Heute war ich erstmals an der "Steinernen Mühl".
Ein kleiner Fluss mit guter Struktur. Seichte, schnell fließende Abschnitte wechseln sich mit ruhigeren, tieferen Bereichen ab.
Es gibt sandige, aber auch steinige Grundstruktur, teilweise mit Pflanzenbewuchs. Beim Waten hatte ich keine Probleme.

Stellenweise ist der Fluss nur etwa 1,5m breit, dann wieder bis etwa 10m. Auch der Uferbewuchs wechselt von "offen" bis sehr dicht verwachsen und "überdacht". Hier sind gezielte und überlegte Würfe angesagt.
Ich gebe zu ich habe auch einige Bäume "gefangen", aber keine Kebari abgerissen! :mrgreen:

Also ein sehr abwechslungsreiches Gewässer mit sehr klarem Wasser und dem typischen

Ich entschied mich für die 12ft. Goture Capella mit einer 11ft. geflochtener Wurfschnur und einem 1,5m, 0,20mm Vorfach. Richten sollte es eine Wespen Sakasa mit Kranzperle.

Schon beim Einstieg verschreckte ich einige kleinere Fische. Ich konnte auch viele sehr junge Forellen ausmachen, was zeigt, dass hier noch Reproduktion stattfindet.

Vor einem Wehr wagte ich den ersten Wurf, der mir sofort einen heftigen Biss einbrachte. Wie bei mir schon üblich, konnte sich der Fisch nach kurzem Drill vom Schonhaken befreien. Der Färbung nach könnte es ein schöner Saibling gewesen sein.

Ich warf an die andere Seite des Wehrs und das Spiel wiederholte sich. Kaum war die Sakasa im Wasser kam der Anbiss. Ein kurzer Drill und...der Fisch lachte mich aus.

Ich ging weiter und sah viele Fische davon huschen. Man muss sich hier wirklich sehr vorsichtig bewegen.
Meist hatte ich nur eine Chance den Anhieb zu setzen. ging der daneben, war es das für einige Zeit an dieser Stelle.
Ein Zeichen für Wildfische!

Aber das ist genau das, was ich mag.
Ich konnte einige herrlich gezeichnete Bachforellen im Kescher begrüßen. Alle sahen gesund aus und waren für die Größe sehr kampfstark.

Die Zeit verging und durch das vorsichtige "Indianerfischen" und langsam wurde ich auch müde.

Ich genoss den Tag an diesem schönen Gewässer, das ich sicher wieder besuchen werde, denn leider konnte ich das ganze Revier heute nicht bewältigen!

BG, Willi
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Re: Steinerne Mühl

Beitrag von tschiste » 3. August 2022, 08:41

Petri Willi, tolles Gewässer danke fürs zeigen :thumbs_up:
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Re: Steinerne Mühl

Beitrag von zulu6 » 3. August 2022, 09:11

Danke fürs Berichten Willi :thumbs_up:
Sieht nach entspannter Bachfischerei aus.
Die Mühl ganz allgemein hatte ich auch schon am Radar - dieser Bericht bestärkt mich,
an der Sache dran zu bleiben. Die Zeit wird kommen.

Hübsche Fische auch, ganz besonders finde ich die Bachforelle vom ersten Bild.
So haben die wilden Bachforellen vor 35 Jahren in unseren Wiesenbächen auch ausgesehen.
Mittlerweile sind da aber leider keine Fische mehr drin, nur noch Signalkrebse.
Allerdings kenn ich noch den ein- oder andern kleinen Zubringer der Bregenzerache,
der auch so hübsche kleine wilden Teifeln beheimatet.
Zum Glück für die Fischerei gesperrt.

Petri heil und schöne Grüße
Jürgen
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klein, unscheinbar und dennoch ein wichtiger Bewohner unserer Gewässer.
Intakte Groppenpopulationen weisen auf naturnahe, strukturreiche Fließgewässer mit hoher Wasserqualität.
Schutz und Förderung der Groppen bedeutet erhalten und verbessern der aquatischen Lebensräume.

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Re: Steinerne Mühl

Beitrag von wuzler » 4. August 2022, 09:47

Schöne Fotos vn schönen Fischen und einem kleinen aber offensichtlich doch feinen Gewässer.
Ist das in der Gegend um Helfenberg?

Gruß, Karl
Tight Lines und gut Zwirn
wünscht Dir
Karl

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Re: Steinerne Mühl

Beitrag von Willi » 4. August 2022, 19:47

Ja Karl, das ist bei Piberschlag.
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Re: Steinerne Mühl

Beitrag von Pabru » 4. August 2022, 21:29

Petri Heil Willi!
Schöne Fische, ganz Mühl typisch :thumbs_up:
LG. P.

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