Österreichs Fisch des Jahres 2021 ist die Äsche / Der Clubfisch des Jahres 2021 ist der Huchen
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Gewinnspiel - Auf den Spuren von Frank Sawyer

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Gewinnspiel - Auf den Spuren von Frank Sawyer

Beitrag von zulu6 » 17. Juni 2021, 22:05

Grüß euch im Club,

in Fliegenfischerkreisen ist er vielleicht ein Begriff, der englische Fliegenfischer Frank Sawyer,

Wie man in einschlägiger Literatur lesen kann, zeichnete sich Frank Sawyer, seines Zeichens ab 1927 Flusswart am River Avon, durch seine Liebe zum Wasser, den aquatischen Bewohnern und einer herausragenden Beobachtungsgabe für die Abläufe in der aquatischen Nahrungskette aus.
Er war ein begnadeter autodidaktischer Entomologe, der mit seinen Erkenntnissen wesentlich zur Weiterentwicklung des Fliegenfischens beigetragen hat

Nun, ich lade euch ein, symbolisch ein wenig auf den Spuren von Frank Sawyer mitzuwandeln.

Wir Fliegenfischer beschäftigen uns beinahe unausweichlich mit der Entomologie (Insektenkunde),
ist sie doch ein wesentlicher Teil zum Verständnis der Nahrungskette und Abläufe in unseren geliebten Gewässeren.

Warum dieses Wissen nicht im Fliegenfischerclub teilen?
Geteiltes Wissen ist bekanntlich doppeltes Wissen. :)



Mein Angebot an euch:
Ihr stellt ein Insekt (Larve, Subimago oder Imago) eurer Wahl mit Kennzeichen, Lebensweise, etc., und ggf. auch Gefährdungssituation vor, dazu bitte wenn möglich auch ein oder mehrere Fotos.

Und im Anschluss an die Vorstellung des Insektes (Larve, Subimago oder Imago, oder alle...) bitte ein oder verschiedene Nymphen/Fliegenmuster zeigen, welches dieses Insekt (Larve, Subimago oder Imago) imitieren soll – idealerweise selbst gebunden, aber nicht zwingend.


Als Dankeschön für euer Mittun wird unter allen, die hier einen entsprechenden Betrag dazu posten,
ein „Priest leicht, Fliegenfischerclub-Edition“, handgefertigt von der PHP Fliegenruten Manufaktur (https://www.php-fliegenruten.at) verlost.
Dieser Priest ist ein Unikat, wie es ihn in der Form noch nicht gegeben hat.

Nähere Informationen zum Preis findet ihr hier: LINK
IMAG7544_php_priest_01.jpg


Im Anschluss poste ich gleich einen Gestaltungsvorschlag,
welcher übernommen werden kann, aber selbstverständlich nicht muss.


Natürlich darf und soll das jeder entsprechend dem eigenen Wissensstand gestalten und eine persönliche Note einfließen lassen.
Das Grundgerüst ist „Vorstellung Insekt“ gefolgt von „dem dazu passenden Fliegen/Nymphenmuster“.

Dabei stört es absolut nicht, wenn dasselbe Insekt auch mehrfach vorgestellt werden würde,
da jeder natürlich eigenen Erfahrungen, Beobachtungen und Erkenntnisse mit einfließen lassen kann und soll.

Wenn Inhalte aus fremden Quellen verwendet werden, bitte diese mit einer Quellenangabe versehen.
Wie das aussehen kann, wäre bei Bedarf auch dem folgenden Gestaltungsvorschlag zu entnehmen.


„Teilnahmezeitraum“ ist ab sofort bis 30.09.2021, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Update: läuft bis 28.02.2022
Peter, danke für das Bereitstellen des Priests.


Lasset die Spiele Beginnen 8-)
[/color]

Ihr könnt die Beiträge hier dazuposten oder separat im Forum "Insektenkunde".
Jede Vorstellung kommt jedenfall auch ins Forum Insktenkunde, das Verschieben/Verwalten händle ich selbstverständlich für euch.
Ich könnt/sollt bitten nur möglichst in dieTasten hauen :D
Ich moderiere das ganze und führe die Themen entsprechend zusammen.


Schöne Grüße
Jürgen
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Die große Steinfliege – Plecoptera Perlidae

Beitrag von zulu6 » 17. Juni 2021, 22:23

Grüß euch,

ich habe das große Glück, an einem meiner Hauswasser eine starke Steinfliegenpopulation anzutreffen.
Es müsste sich um Plecoptera Perlidae handeln, Gattung Dinocras oder Perla. Um welche Gattung es sich genau handelt, kann ich nicht mehr zweifelsfrei bestimmen, tendiere aber zu Dinocras.

Die nachfolgenden Aufnahmen entstanden in Österreich, Vorarlberg, Naturpark Nagelfluhkette.
Hier habe ich an verschiedenen Gewässern ihre Larven und Nymphen (ausgewachsene schlupfreife Larven) im Wasser angetroffen,
die verlassenen Exuvien (nach dem Schlupf zurückgelassene Nymphenhaut), als auch die Imagines in unmittelbarer Gewässernähe.
01_Steinfliegenlarven.jpg
Quelle: https://m.simplyscience.ch/teens-liesna ... gbach.html


Excuvien:
02_IMAG1737_steinfliegennymphe_hülle.jpg
03_IMAG8231_steinfliegen_excuvie.jpg


Imagos:
04_IMAG5586_Steinfliege.jpg
05_IMAG8202_zulu_steinfliege1.jpg
06_IMAG8198_zulu_steinfliege2.jpg
Die abgebildeten Steinfliegen haben eine Körperlänge von ca. 4cm, mitsamt den Flügeln etwa 5cm.


Kennzeichen und Lebensweise: (Quelle: https://www.jgaul.de/index3.htm, Frühjahr 2021)
Die Steinfliegen - auch Uferfliegen genannt - bilden eine recht urtümliche Ordnung innerhalb der Klasse der Insekten. Weltweit sind ca. 2.000 Arten bekannt; in Europa wurden bisher etwa 400, in Mitteleuropa 130 und in Deutschland 123 Arten nachgewiesen.

Körperbau und Lebensweise:
Die Steinfliegen besitzen als voll ausgebildetes Insekt lange dünne Fühler und am Hinterleibsende zwei meist auffällige Schwanzfäden. Die beiden Flügelpaare werden in Ruhestellung flach nach hinten über den Körper gelegt oder eng um ihn herumgerollt. Auf diese in der Ruhe fächerartig zusammengefalteten Flügel bezieht sich auch ihr wissenschaftlicher Name Plecoptera (vom griechischen plekein = falten und pteron = Flügel). Die meisten Arten entwickeln allerdings nur eine sehr geringe Flugaktivität und bewegen sich bevorzugt laufend fort. Sie entfernen sich dabei nur wenig vom Ufer des Gewässers und halten sich auf Steinen und überhängenden Blättern und Gräsern des Uferbewuchses auf oder klettern im Krautwerk und Gebüsch der unmittelbaren Umgebung umher. Aufgescheucht ergreifen sie meist mit Hilfe der Beine die Flucht und nur selten erheben sie sich in unbeholfen flatterndem Flug in die Luft. Die Mundwerkzeuge der erwachsenen Steinfliegen sind verkümmert und fast funktionsunfähig, weshalb man lange Zeit annahm, dass die Tiere im vollentwickelten Stadium keine Nahrung mehr aufnehmen. Neuere Untersuchungen haben jedoch ergeben, dass dies nur für einige Ordnungen zutrifft, die lediglich Wasser zu sich nehmen. Andere Arten fressen hingegen in unterschiedlichem Maße auch als voll ausgebildete Insekten.
Die Paarung der Steinfliegen erfolgt auf dem Boden oder dem Uferbewuchs. Dem Paarungsakt geht in manchen Fällen das sogenannte "Trommeln" der Männchen voraus, bei dem diese durch schnell aufeinanderfolgendes Aufschlagen des Hinterleibes auf die jeweilige Unterlage ein klopfendes Geräusch erzeugen. Dieses Trommeln wird in regelmäßigem Abstand alle 5-10 Sekunden wiederholt. Die Weibchen suchen zur Eiablage eine günstige Stelle des Gewässers auf und tauchen dort ihren Hinterleib ins Wasser oder kriechen hinein. Bei einigen Arten erfolgt die Eiablage im Flug entlang der Wasseroberfläche, wobei die Hinterleibspitze eingetaucht wird.
Die Larven der Steinfliegen sind den erwachsenen Tieren außerordentlich ähnlich und unterscheiden sich von diesen nur durch das Fehlen ausgebildeter Flügel, sowie die besser entwickelten und funktionstüchtigen Mundwerkzeuge. Am Vorderteil ihres Rückens sind deutlich erkennbare Flügelscheiden vorhanden. Den für ihre Lebensweise erforderlichen Sauerstoff entnehmen sie zum größten Teil durch Diffusion mit der gesamten Körperoberfläche. Einige Arten besitzen zusätzliche Tracheenkiemen, die als haarartige Büschel an verschiedenen Stellen des Körpers sitzen. Die Dauer des Larvenstadiums beträgt für die meisten Arten ein Jahr, einige wenige größere Arten benötigen zwei bis drei Jahre (Perla- und Dinocras-Arten). Während dieser Zeit häuten sie sich 20-30-mal. Die Larven ernähren sich überwiegend vegetarisch, größere Arten leben aber auch räuberisch von Larven anderer Wasserinsekten. Nach Vollendung ihrer Entwicklung - ein Puppenstadium wie bei anderen Insektenordnungen gibt es nicht - kriechen die Larven aus dem Wasser heraus und schlüpfen anschließend aus ihrer Larvenhaut. Ihr Lebenszyklus geht nach der Kopulation bzw. Eiablage etwa 3-4 Wochen nach dem Schlüpfen zu Ende.
Quelle: https://www.jgaul.de/index3.htm, Frühjahr 2021


Hier eine schöne Darstellung des Lebenszykluses der Steinfliegen:
07_plecoptera_life.jpg

1 Eiablage durch die weibliche Steinfliege
2 Eier sinken an den Gewässergrund
3, 4, 5 Larven entwickeln sich am Gewässergrund
6, 7, 8 Larve steigt oder schwimmt zur Wasseroberfläche, das fertige Insekt schlüpft aus der Larvenhülle
9 Imagos leben einige Tage bis Wochen in der Nähe des Gewässers und paaren sich
10, 11 Weibchen kehren zur Eiablage ans Gewässer zurück
12 Eier sinken nach Eiablage an den Gewässergrund
Quelle: https://www.jgaul.de/index3.htm, Frühjahr 2021

Gefährdung:
Steinfliegenlarven stellen sehr hohe Ansprüche an die Gewässergüte und sind daher ein Bioindikator für sauberes, sauerstoffreiches Wasser.
Für die Fische sind besonders die Larven, aber auch die Imagines eine begehrte Nahrung.
Im Verhältnis zur Gewässerverschmutzung stellt dies jedoch nur eine untergeordnete Gefahr dar.
Größte Gefahr ist und bleibt die Gewässerverschmutzung. :!:




Eigenen Beobachtungen zur Folge scheinen hier vor allem im Zeitraum Frühsommer bis in den Hochsommer hinein viele Nymphen aus dem Wasser zu kriechen und zu schlüpfen.
Das zeigen zahllose aufgefundene Exuvien in der Zeit.
Imagines – und da laienhaft beurteilt vor allem Weibchen – konnte ich vor allem im Zeitraum Mitte Juni bis Mitte Juli beobachten (Natürlich aber auch davor und danach einzelne Individuen, aber nicht mehr so häufig).
Der Flug der großen Steinfliege wirkt etwas unbeholfen – gleicht einem „hopsenden Flattern“ in mehreren kleinen Intervallen.

In der oben beschriebenen Zeit nahmen die Fische auch gern voluminöse Muster (Nymphen) und
ergänzend dazu zeigte sich, dass mit dem Ende der (Haupt)Flugzeit der Imagines auch die „fetten“ Nymphen deutlich an Attraktivität verloren und
kleinere, schmalere und schlichtere Muster besser gingen.
Große Steinfliegen als Trockenfliegenmuster brachten auch schon den einen oder anderen Fisch ans Band,
aber dies großen Flatterer lassen sich nicht mehr gut werfen und dementsprechend wenig fische ich diese.



Und nun zu den Mustern:

Große Steinfliegennymphen habe ich in gebundener als auch in geknüpfter Weise gebunden und erfolgreich gefischt:
08_IMAG5624_zulu_030.jpg
Haken: Hends wet&dry 10
Faden: Semperfly 6/0 braun und schwarz
Körper: Bleiwicklung DM 0,4mm, Nähgarn Braun Weiß
Schwanzfäden & Beine: Biots
Flügelscheiden: Fasanenstoß
Dubbing: Hares Ear Ice-Dub chwarz
Augen: Mono 0,8mm angeschmolzen


Hier zwei Steinfliegennymphen von Karl Flick:
09_karl_09_steinfl_ny.jpg


Die Imagines der großen Steinfliege habe ich hier erstmals als „lebensgroße“ Trockenfliege nachgebunden:
10_IMAG7189_zulu_stonefly.jpg

Haken: hends allroud 10
Faden: semperfly 6/0 braun
Extendend Body: Elchhaar 3-fach gelegt, Rippung mittels braunem Bindefaden
Schwanzfäden & Beine: Biots
Flügel und Fühler: Fasanenstoß
Thorax: Willis hair selfmade Dubbing (von meinem Kater Willi :-D )

Schwimmt ungefettet beinahe wie ein Korken


Schöne Grüße
Jürgen




PS: Ergänzend darf ich hier noch auf einen von Sigi bereits vorab geposteten und überaus lehrreichen Beitrag verweisen LINK
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Re: Gewinnspiel - Auf den Spuren von Frank Sawyer

Beitrag von dryflyonly » 18. Juni 2021, 14:38

Hall Jürgen,

leider kann ich die Seite von Jürgen Gaul nicht öffnen.

Fehler: Gesicherte Verbindung fehlgeschlagen, etc.
Kontaktieren Sie den Inhaber der Website.
Falls es Euch ebenso ergeht, könnte es daran liegen, dass diese Seite seit nunmehr 2 Jahren brach zu liegen scheint.

Info:
Im Juni 2019 verstarb der gute Jürgen Gaul leider.
Er war in einigen Foren unterwegs und hatte in meinen Augen ein immenses Wissen, was die Entomologie angeht.

Dir lieber Jürgen (Admin); danke für Dein Engagement.

BG
Sigi

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Re: Gewinnspiel - Auf den Spuren von Frank Sawyer

Beitrag von zulu6 » 18. Juni 2021, 20:06

dryflyonly hat geschrieben:
18. Juni 2021, 14:38
leider kann ich die Seite von Jürgen Gaul nicht öffnen.
Ja die Seite ist glaub ich mittlerweile offline.
Hab mir im Frühjahr noch Textteile und die Grafik gesichert, da wars noch online, deshalb die Quellenangabe - wurde angepasst.
Da hast do wohl recht Sigi, auf seiner Seite war viel von dem Wissen verfügbar.

Schöne Grüße
Jürgen
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Re: Gewinnspiel - Auf den Spuren von Frank Sawyer

Beitrag von zulu6 » 21. Juni 2021, 14:08

Update:
Ergänzend zu dem Priest spendet Karl dem Gewinner zusätzlich einige seiner Steinfliegenmuster.
Näheres siehe hier: LINK

Danke Karl und schöne Grüße
Jürgen
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Re: Gewinnspiel - Auf den Spuren von Frank Sawyer

Beitrag von zulu6 » 13. Juli 2021, 20:12

Für den Fall, dass jemanden die Recherche- und Schreibwut überkommen sollte,
hol ich das Thema wieder mal in den Vordergrund.
:D :D :D

Schöne Grüße
Jürgen
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Re: Gewinnspiel - Auf den Spuren von Frank Sawyer - VERLÄNGERUNG

Beitrag von zulu6 » 28. September 2021, 07:01

Bislang ist dieses Thema recht klanglos untergegangen. :?
Einen Anlauf nehme ich noch - die Frist wurde bis 28.02.2022 verlängert und somit in die Bindesaison rein verlegt.

Vielleicht habt ihr dann eher die Muße, euch damit auseinander zu setzen.

Schöne Grüße
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Re: Gewinnspiel - Auf den Spuren von Frank Sawyer - VERLÄNGERUNG

Beitrag von chandler » 28. September 2021, 11:07

zulu6 hat geschrieben:
28. September 2021, 07:01
Bislang ist dieses Thema recht klanglos untergegangen. :?
Einen Anlauf nehme ich noch - die Frist wurde bis 28.02.2022 verlängert und somit in die Bindesaison rein verlegt.

Vielleicht habt ihr dann eher die Muße, euch damit auseinander zu setzen.

Schöne Grüße
Jürgen
Ich tu mir zeitlich aktuell etwas schwer auch Insektenkunde unterzubringen, aber sollte es sich wider Erwarten doch ausgehen, würde ich etwas reinstellen. Daumen hoch für das ganze Gewinnspiel :thumbs_up:

LG Julian

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Re: Gewinnspiel - Auf den Spuren von Frank Sawyer

Beitrag von zulu6 » 29. September 2021, 10:22

Grüß dich Julian,
freut mich, dass du auf das Thema aufmerksam geworden bist. :thumbs_up:

chandler hat geschrieben:
28. September 2021, 11:07
Ich tu mir zeitlich aktuell etwas schwer auch Insektenkunde unterzubringen
Meist beginnt das dahingehende Interesse eh schleichend,
wenn an sich z.B. Gedanken über die Erfolgreichen Muster der Saison macht,
weiter denkt, was die Fische wohl in den Mustern erkannt haben wollen usw.
Plötzlich findet man sich mitten drin in Lektüren, Steine umdrehen, Internetrecherchen, Schupfe und Flüge beobachten usw. :D


Die Anforderung ist mMn überschaubar und machbar :)
zulu6 hat geschrieben:
17. Juni 2021, 22:05
Natürlich darf und soll das jeder entsprechend dem eigenen Wissensstand gestalten und eine persönliche Note einfließen lassen.
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Ausmaß und Umfang ist natürlich allen selbst überlassen.

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Re: Gewinnspiel - Auf den Spuren von Frank Sawyer - VERLÄNGERUNG

Beitrag von wuzler » 29. September 2021, 15:16

zulu6 hat geschrieben:
28. September 2021, 07:01
Bislang ist dieses Thema recht klanglos untergegangen. :?
Einen Anlauf nehme ich noch - die Frist wurde bis 28.02.2022 verlängert und somit in die Bindesaison rein verlegt.

Vielleicht habt ihr dann eher die Muße, euch damit auseinander zu setzen.

Schöne Grüße
Jürgen
Das ist gut, denn ich hab noch nicht angefangen die Fliegen zu binden. :oops:
Tight Lines und gut Zwirn
wünscht Dir
Karl

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Re: Gewinnspiel - Auf den Spuren von Frank Sawyer

Beitrag von forelle1 » 4. Oktober 2021, 22:09

Ich habe vor zwei Jahren im Frühling bei uns im Gewässer eine sterbende Eintagsfliege, eine Spent, treiben gesehen.
Sie hat sich immer nur manchmal kurz bewegt. Das erlebt man in unserem verschlammten und bewachsenen Wiesenbach nur selten. Ich habe diese Fliege vorsichtig entnommen und zuhause fotografiert.
Im Hinterkopf hatte ich schon den Gedanken sie nachzubinden, denn wenn ab und zu so eine Fliege im Gewässer treibt ist sie ja eine leichte Beute für die Fische und somit die nachgebundene Fliege ein idealer Angelköder.
Und das ist der Spent. Ich denke es könnte eine Rhithrogena germanica sein, eine Märzbraune halt.
Rhithrogena germanica.JPG
P1000854.JPG
Und so habe ich sie nachgebunden
Märzbraune .JPG
P1020112.JPG
Gruß Hans
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Re: Gewinnspiel - Auf den Spuren von Frank Sawyer

Beitrag von zulu6 » 5. Oktober 2021, 19:13

Grüß dich Hans,
schön, dass du hier mit von der Partie bist. :)
Gut beobachtet, hergeleitet und nachgebunden. :thumbs_up: :thumbs_up:

Hast mit deiner Märzbraunen gefischt auch?


Danke für's Mitmachen und schöne Grüße
Jürgen
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