Am Hauswasserl, die Antiesen

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wuzler
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Am Hauswasserl, die Antiesen

Beitrag von wuzler » 15. Mai 2019, 14:14

War gestern Vormittag für 2 Stunden am Wasser, bevor mich das schlechter werdende Wetter nach Hause trieb.

Das Wasser war zwar noch ziemlich angestaubt, doch nicht unbefischbar und auch nicht allzu hoch. Eigentlich wollte ich heute mal einen neuen, mir noch unbekannten Abschnitt befischen, jedoch aufgrund der Wetterverhältnisse änderte ich meinen Plan und montierte einen Wooly-Bugger. An einem Wehr wo ich schon mal eine 52er Bach gefangen hatte wollte ich es mal wieder versuchen.

Schon beim hingehen konnte ich viele Spuren anderer Fischer sehen. Ein Indiz dafür dass dieser Abschnitt, da leicht zugänglich, stark befischt wird.

Bereits beim ersten Wurf hatte ich einen Nachläufer. Beim zweiten Wurf schlug es brutal in meine Sage-Rute und ich wusste sofort, dass ich wieder einen der Besseren dran hatte. Nach hartem Drill konnte ich schließlich eine wunderschöne faiste, jedoch auf dem Kopf angepickte Bachforelle von 45 cm landen. Da die Kopfverletzung ziemlich arg war entschloss ich mich sie zu entnehmen. Bei so großen Verletzungen ist doch eine Verpilzung höchstwahrscheinlich.

Nachdem ich die Forelle versorgt hatte, montierte ich auf eine rosafarbene Nympfe um und konnte noch 7 oder 8 wohlgenährte Bafos über den Kescher ziehen. Leider wiesen auch diese, bis auf 2 Stück, alle Verletzungen auf.
45er - 800.jpg
IMG_20190514_104608.jpg
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Re: Am Hauswasserl, die Antiesen

Beitrag von Oldy43 » 15. Mai 2019, 15:08

Servus Karl,

wohlgenährte Fische hast in dem Wasserl und das wissen scheinbar auch die Prädatoren.

Petri zu den 2h Fängen, ganz ordentlich!
Immer eine stramme Leine
wünscht Dir
Rudolf

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Re: Am Hauswasserl, die Antiesen

Beitrag von dryflyonly » 15. Mai 2019, 15:16

Das sieht aber gar nicht gut aus, Karl

hast Du eine Vorstellung, was das ist? Verpilzt schein es ja schon zu sein.

Habe vor ein paar Jahren in Tschechien mal eine Äsche am Band gehabt, die ähnliche Wunden trug.
Herausgefunden habe ich aber auch nicht was es war.
Hier mal ein Foto der Patientin.
k-DSC04893.JPG
habe sie ehrenvoll beerdigt.

Sigi
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Re: Am Hauswasserl, die Antiesen

Beitrag von Patrickpr » 15. Mai 2019, 15:18

Petri zum erfolgreichen Fischzug 👍

Ich hoffe ich komme auch bald wieder mal raus :?
LG Patrick

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wuzler
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Re: Am Hauswasserl, die Antiesen

Beitrag von wuzler » 15. Mai 2019, 18:22

Hallo Sigi, ich habe heute lange mit einem Fischerfreund, welcher auch Aufseher ist, telefoniert. Er hat gemeint dass das typische Anzeichen für den Fischotter sind! Ob es so ist? Vorstellen kann ich mir`s schon!

Gruß, Karl

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Re: Am Hauswasserl, die Antiesen

Beitrag von Willi » 15. Mai 2019, 19:36

Petri Karl! Lass sie dir gut schmecken!
Jetzt wird es bald mal Zeit gemeinsam die Rodl zu erkunden. :)

BG, Willi
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Re: Am Hauswasserl, die Antiesen

Beitrag von dryflyonly » 15. Mai 2019, 21:14

Hallo Karl,

also ein Otter war das mit Sicherheit nicht, wo der zupackt schwimmt kein Fisch mehr.
Dazu müßten dann auf der Steuerbordseite ähnliche Spuren zu sehen sein. Ober-Unterkiefer. Da kommt kein Fisch raus.
Einen Reiher könnte ich mir vorstellen, der jedoch den Fisch nicht unbedingt von der Seite attakiert.
Vielleicht auch eine Verletzung durch einen Fang und unsachgemäßer Behandlung?

Sigi

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Re: Am Hauswasserl, die Antiesen

Beitrag von wuzler » 18. Mai 2019, 22:38

Hallo zusammen!

@ Sigi - ja ich vermute auch dass es so in diese Richtung geht!?

@ Willi - ja, wird Zeit! Im Mai geht`s sich bei mir nicht mehr aus, aber im Juni hoffentlich. Schau ma amal.

Gruß, Karl

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