Erste Clubfliege des Jahres ist die Royal Coachman, hier in verschiedenen Interpretationen / Der Clubfisch des Jahres 2025 ist der Hecht
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Jahreskarte oder NICHT

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BeeFlyfish
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Jahreskarte oder NICHT

Beitrag von BeeFlyfish »

Heuer stell ich mir wirklich die Frage soll ich mir die Jahreskarte kaufen für Salmoniden Gewässer?
Letztes Jahr bei der hitze war kaum noch Wasser in den Flüssen und an angewln war NICHT zu denken!
Viele Fische sind verendet und wie ich meine die Gewässer um einiges leerer geworden!
Auch der Sommer laut vorberechnung sieht 2027 wieder nach mehr hitze aus - auch der momentane Wasserstand stimmt mich nicht gerade positiv auf das neue Jahr ein .....
Über 1000€ dann in den "Sand" zu setzen bringt mich zum Nachdenken vor allem weil auch einige Reviere nicht befischbar waren oder vom Pächter aus auch ein Verbot erlassen wurde .....

Wie seht ihr das ?? wie sind die Bestände in euren Flüssen wie oft wart ihr bei der Hitze heuer am Wasser ??
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Palakona
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Re: Jahreskarte oder NICHT

Beitrag von Palakona »

Ich halte auch in Zukunft an meiner Jahreskarte fest, da diese auch eine Clubmitgliedschaft und somit Verantwortung meine Gewässer betreffend bedeutet.
Ich meine, von den heurigen Problemen blieb kaum wer verschont.
Ich habe durch meine Manufaktur viele Kontakte in ganz Europa und die Fliegenfischerei ist derzeit aus diversen Gründen wohl überall einem bedeutenden Wechsel unterworfen.
Man muss lernen, was zu lernen ist, und dann seinen eigenen Weg gehen (Georg Friedrich Händel)
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felix181
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Re: Jahreskarte oder NICHT

Beitrag von felix181 »

Ich hab mir trotz allem noch eine zusätzliche Jahreskarte gegönnt
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Willi
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Re: Jahreskarte oder NICHT

Beitrag von Willi »

Wie das kommende Jahr wird, kann man natürlich nicht mit Sicherheit sagen, aber man wird sicher wieder mit einem heißen Sommer rechnen müssen.
Somit muss jeder selbst abwiegen, ob er in der nächsten Saison eine Jahreskarte riskiert, oder lieber auf Tageskarten setzt.

Ja, viele Gewässer waren heuer betroffen von der Hitze und dem Niedrigwasser.
Z.B. hat mein Verein über 400 kg. Forellen und Saiblinge aus dem stellenweise trocken gefallenen Paltenbach abgefischt und in sichere Bereiche übersiedelt.
Glücklicherweise hat es sich in meinem Jahreskartengewässern in Grenzen gehalten. Besonders in der Steyr, da diese von kalten Gebirgszuflüssen gespeist wird, somit kaum über 15°C erreicht hatte und größtenteils gut befischbar war.
Und ja, auch Schneidertage waren dabei, aber grundsätzlich habe ich gut gefangen.

Gruß, Willi
TENKARA ist meine Philosophie!
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Trutta1
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Re: Jahreskarte oder NICHT

Beitrag von Trutta1 »

Meine Jahreskarte ist an eine Vereinsmitgliedschaft gebunden.
In diesem, neuen Verein bin ich aber erst seit 3 Jahren. Ich war aber 53 Jahre lang in einem Verein, wo ich für 3 Salmonidenbäche als Gewässerwart verantwortlich war.
Somit war für mich das eigentliche Fischen auf Salmoniden immer das "Sahnehäubchen", denn die meiste Zeit habe ich für andere investiert.
In erster Linie für die Lebensbedingungen unserer Salmoniden, wovon dann natürlich auch alle Vereinsmitglieder profitiert haben.
Irgendwann war ich genervt von den negativen Beiträgen einiger Vereinsmitglieder. Zu wenig Fisch im Bach und zu viel Geld für die Lizenzen.
Bei Arbeitseinsätzen oder Renaturierungsmaßnahmen waren diese Leute aber nie zu sehen. Das ich die letzten Jahre als GW durch die Entfernung (370km) für wichtige Maßnahmen sogar Urlaub nahm, interessierte diese Mitglieder nicht. Es sind meist (zu) wenige Mitglieder, die sich für das "Gesamtpaket" intetessieren.
Ich hatte auch deswegen nach 53 Jahren Mitgliedschaft, meine für beendet erklärt.
Obwohl in meinem neuen Verein vieles richtig gemacht wird, haben wir mit unserem Salmonidenbach wegen Wassermangel, Kormoraneinflug und anderen Ursachen auch unsere Probleme. Aber wir versuchen unser Möglichstes! Man kann schon einiges zum Guten verändern, wenn mann es will.
Zeitlicher und körperlicher Einsatz gehören dazu! Oftmals sind es nur kleine Veränderungen in der Bachstruktur, die eine große Wirkung haben.
Dazu gehört auch die Fischerei zu untersagen, wenn es der Wasserstand oder die Wassertemperatur nicht mehr zulässt.
Da interessiert es mich nicht ob die Mitglieder 300 oder 1000€ für ihre Lizenz bezahlen!
Wer ausschließlich Fischen möchte, sollte auf Tageskarten umsteigen.
Dies sollte keine persönliche Kritik sein, sondern lediglich differenzieren, welche Möglichkeiten für den jeweiligen Fischer die besten sind.
TL, Frank
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Re: Jahreskarte oder NICHT

Beitrag von FlifiSepp »

Trutta1 hat geschrieben: 23. Oktober 2026, 20:26 Aber wir versuchen unser Möglichstes! Man kann schon einiges zum Guten verändern, wenn mann es will.
Zeitlicher und körperlicher Einsatz gehören dazu! Oftmals sind es nur kleine Veränderungen in der Bachstruktur, die eine große Wirkung haben.
TL, Frank
Da bin ich voll bei Frank! An meinem Hausgewässer, einem Alpenfluss, hatten wir zwar außergewöhnlich wenig Wasser und auch einige Zuflüsse sind teils trocken gefallen. Aber unser Gewässer-Abschnitt ist frei fließend und hat eine gute Struktur, sowie einen sehr natürlichen Uferbewuchs.
Der Fischbestand ist sehr gut über den Sommer gekommen, wir haben sogar ein sensationelles Jungfischaufkommen, so gut wie nie, seit ich mich erinnern kann. Liegt sicher auch daran, daß die starken Sommer-Hochwasser ausgefallen sind.
Da werde ich die Jahreskarte sicher wieder nehmen!

An anderen Gewässern, die ich gerne befische, oder zu dessen Bewirtschaftern ich einen guten Draht habe, ähnliche Situationen. Das sind aber alles Gewässer, die eine gute Struktur haben, teils weil sie noch sehr natürlich sind, oder gut renaturiert wurden. Die aber auch sehr gut bewirtschaftet werden und überwiegend, meist sogar ausschließlich reine Wildfischbestände haben.
An den meisten dieser Gewässer wird auch professionelles Monitoring betrieben, wo der Fischbestand jährlich durch Elekrobefischnungen kontrolliert wird. An allen diesen Gewässern war der Fischbestand gleich gut oder sogar höher, als in den Vorjahren
Darunter auch Niederungs-Gewässer, die neben Niedrigwasser auch mit hohen Temperaturen zu kämpfen hatten. Den Spitzenplatz bei den Wassertemperaturen nimmt ein Fluß in Oberösterreich ein, wo Tageshöchstwerte bei den Wassertemperaturen von 26 Grad gemessen wurden. Es gab keine toten Bachforellen oder Äschen, der Fischbestand war gleich gut wie im Vorjahr, das Jungfischaufkommen hervorragend. Hauptgründe bei diesem Gewässer waren eine gute Gewässerstruktur und der Wasserpflanzenbewuchs, der zu einer Sauerstoffübersättigung geführt hat, die den wilden Solmoniden das Überleben gesichert hat.

Aber die Gewässer, die ich beschrieben habe, sind nicht repräsentativ. Es gibt viele Gewässer, die vollständig trocken gefallen sind oder bei denen die Wassertemperaturen so hoch waren, daß die Fische elendiglich verendet sind.

Aber wir können künftig etwas dagegen tun:
Für möglichst viel Struktur sorgen, die Sauerstoff ins Wasser bringt.
Für einen möglichst guten Uferbewuchs sorgen, der Schattenbereiche bringt und die Wassertemperatur senkt.
Einen natürlichen, sich selbst reproduzierenden Fischbestand fördern, der sich den Gegebenheiten besser anpassen kann.
Laichmöglichkeiten fördern
Für Durchgängigkeit der Gewässer sorgen. Wanderhindernisse beseitigen, daß Fische in besser für sie geeignete Abschnitte schwimmen können. Dafür sorgen, daß Zuflüsse wieder erreichbar sind.

Wie Frank richtig schreibt:
"Oftmals sind es nur kleine Veränderungen in der Bachstruktur, die eine große Wirkung haben."
Viele kleine Maßnahmen bewirken ein großes Ganzes!

LG Sepp
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Re: Jahreskarte oder NICHT

Beitrag von zulu6 »

Die Konsumfrage stellt sich mir nicht und dementsprechend auch nicht die Kosten-Nutzenrechnung.
Möchte meinen Beitrag zur Weiterentwicklung / ökologischer Zustandsverbesserung leisten.
Daher bleibe ich natürlich bei meinen Wassern, welche seit Jahren bzw. Jahrzehnten mein Portfolio schmücken.
So Saisonkartenhopper haben wir dafür nicht.

Schönen Grüße
Jürgen
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Seppham14
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Re: Jahreskarte oder NICHT

Beitrag von Seppham14 »

Das muss jeder selber entscheiden. Also keine Erklärungen/Aussagen meinerseits dazu.
Ich bleibe bei meiner Jahreskarte für das Inn/Stadtrevier, versuche auch noch, beim Fischereiverein Tyrol Mitglied zu werden.
LG,
Sepp
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